Still geboren. Unterstützende Maßnahmen in der Begleitung von Eltern zum Zeitpunkt der Geburt

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Nach Aussagen des Statischen Bundesamtes enden in Deutschland rund 0,4% aller Schwangerschaften mit einer Fehl oder Totgeburt; das sind vier von 1000 Schwangerschaften. Bislang gibt es insgesamt sehr wenig Forschungsmaterial zum Thema Fehl- und Totgeburt; bei ca. der Hälfte aller Totgeburten ist die Ursache für das Versterben der Feten unklar. Hebammen, Ärzte und Pflegepersonal der geburtshilflichen Stationen werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Laufe ihres beruflichen Lebens mit der Situation konfrontiert sehen, dass ein Kind im perinatalen Zeitraum verstirbt. Für sie und für diesen relativ kurzen Zeitraum ist diese Veröffentlichung geschrieben. Die Qualität der Begleitung betroffener Eltern hat maßgeblich Einfluss auf die Möglichkeiten der Verarbeitung dieses einschneidenden Erlebnisses. Dies gilt für alle Beteiligten, also betroffene Eltern bzw. Familie sowie begleitendes Personal, die mit dieser Broschüre angesprochen sind.